Der Antrag auf Heimuaufenthalt ist vorzugsweise bei den regionalen Sozialberatungsstellen einzubringen. Voraussetzung für die Aufnahme in ein Alten- und Pflegeheim ist die Zuerkennung der Pflegestufe 3. Nähere Auskünfte zur Finanzierung des Altenheimplatzes erhalten Sie bei der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land:

Klaudia Haunschmid
Tel. +43 (7242) 618-74392
E-Mail: bh-wl.post@ooe.gv.at

Weitere Infos:
Koordinatorin für Betreuung und Pflege
Tel. +43 (7242) 618-74473

Die Bezirkshauptmannschaft Wels-Land entscheidet über die Aufnahme nach einer internen Prioritätenreihung.

Aufnahmemodalität

Nach erfolgter Zusage des Altenheimplatzes vereinbaren Sie telefonisch einen Aufnahmetermin mit der Heimleitung, damit die Personalien erhoben und alle pflegerelevanten Informationen ausgetauscht werden können (persönliche Dokumente und ärztliche Gutachten sind vorzulegen).

Beim Einzug bringen Sie mit:
Medikamente (inkl. Verabreichungsplan), Wäsche und Kleidung, div. Gehhilfen, E-Card, Taschengeld, wenn gewünscht persönliche Bilder oder Kleinmöbel zur individuellen Gestaltung des Zimmers.

Wäsche: Die Kennzeichnung der Bewohnerwäsche ist nicht erforderlich. Die Reinigung erfolgt nach modernstem Hygienestandard durch die Firma Wozabal.

Kosten

Vor Heimeintritt sind der Bezirkshauptmannschaft Wels Land die Vermögensverhältnisse bekannt zu geben. Ist Vermögen vorhanden, ist dieses für die Bezahlung der Heimgebühren heranzuziehen (Untergrenze € 7.300). Das Rückgriffsrecht bei Erbschaften beträgt 5 Jahre.

Ist kein Vermögen vorhanden, ist eine Finanzierung der Heimunterbringung aus Sozialhilfemitteln möglich. Den Heimbewohnern verbleiben 20% der Pension. Vom Pflegegeld wird ein Pflegezuschlag berechnet.

Klaudia Haunschmid
Tel. +43 (7242) 618-74392
bh-wl.post@ooe.gv.at

Kurzzeitpflege

Zur Kurzzeitpflege werden pflegebedürftige Personen nach Maßgabe freier Plätze für die Dauer von 1 Woche bis max. 3 Monaten aufgenommen. Gründe für Kurzzeitpflege sind:

  • Erholung nach Krankenhaus- oder Kuraufenthalten
  • Überbrückung bei der Suche eines Heimplatzes
  • Urlaub oder Krankenhausaufenthalt pflegender Angehöriger
  • Kennenlernen des Heimlebens als Entscheidungshilfe für eine eventuelle Anmeldung

Sollte noch keine Einstufung erfolgt oder eine dem tatsächlichen Pflegeaufwand nicht entsprechende Pflegestufe gegeben sein, wird von der Heimleitung im Einvernehmen mit der Pflegedienstleitung eine vorläufige Einstufung nach den einschlägigen Richtlinien vorgenommen (mind. aber Pflegegeldstufe 3) und auf dieser Basis der Pflegezuschlag ermittelt.
Eine finanzielle Unterstützung der Angehörigen durch das Sozialministerium ist möglich. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.